Inclusive Neighbourhoods –
Researching opportunities for intercultural learning

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Oktober 2016 - Juni 2018

Der Hauptzweck des Projekts INCLOOD ist es, relevante Stakeholders (Bürger und Bürgerrinnen, Migranten, Asylsuchende und Einheimischen, Freiwilligen und Fachleute aus Projekten und Einrichtungen der Erwachsenenbildung, Sozial- und Gemeinwesenarbeit, Architektur, Stadtplanung, der Lokalen Stadtver-waltungen,…) einzubeziehen, um Know-how auszu-tauschen über Erfahrungen von integrativen Ansätzen beim Bau und/oder Aufbau und Entwicklung integrativer Nachbarschaften. Es sollen die Kriterien identifiziert und diskutiert werden, die ein Wohnvorhaben oder eine Nachbarschaft zu einer inklusiven Nachbarschaft machen. Wir wollen dabei 15 positive Beispiele (Drei für jedes beteiligte Land) beschreiben und die Ergebnisse auf einer Webseite, bei Social Media und als pdf – Dokument zur Verfügung stellen.
Die Kernaktivitäten sind vor allem transnationale Arbeitstreffen, die reihum bei jedem der fünf Partner stattfinden

Das Projekt zielt insbesondere darauf ab,

  • den Austausch von Know-how und Erfahrungen über partizipative Ansätze bei der Schaffung integrativer Stadtviertel,

  • die Festlegung und Diskussion von Kriterien für integrative Nachbarschaften als Orte für erfolgreiches interkulturelles Lernen,

  • das Sammeln von Beispielen bewährter Verfahren für integrative Nachbarschaften, die erfolgreiche Orte des interkulturellen Lernens sind

  • und die Diskussion und Bewertung innovativer Lern-möglichkeiten im Konext der integrativen Nachbar-schaften

zu ermöglichen.

Partner:

Graz / Österreich:INSPIRE – Verein für Bildung und Management
www.inspire-thinking.at  (Koordinator)

Rom / Italien:
SPEHA FRESIA,
freier Träger in der Sozialarbeit
www.speha-fresia.eu

Uppsala / SchwedenFU-UPPSALA, Folkuniversitetet Stiftelsen Kursverksamheten vid Uppsalauniversitet
www.folkuniversitetet.se

Berlin / Deutschland
sozial.label e.V.
www.soziallabel.de

Zürich / Schweiz
SVEB, Swiss Federation for Adult Learning
https://alice.ch/de/

Nach offiziellen Zahlen von EUROSTAT hat die Europäische Union 2015 einen Rekord von 1,2 Mio. Asylsuchenden gehabt. Mit 85.000 Asylbewerbern ist Österreich nur von Deutschland (441.800), Ungarn (174.000) und Schweden (156.100) übertroffen worden. Die Asylanträge haben sich in Europa im Ver­gleich zu 2014 (562.690) mehr als verdoppelt. Jeder dritte Asylsuchende (29%) kommt aus Syrien, gefolgt von Afghanistan (14%) und dem Irak (10%).

Diese Zahl von Asylsuchenden – viele werden offiziell als Flüchtlinge anerkannt werden und bekommen eine uneingeschränkte Aufenthaltsgenehmigung – stellt außergewöhnliche Herausfor-derungen an die Integration in verschiedenen Handlungsfeldern, vor allem im Bereich der Bildung, des Zugangs zum Arbeitsmarkt, der Gesundheit und der Familienzusammenführung da. Die Versorgung mit ausreichendem, adäquatem Wohnraum für Flüchtlinge, ihre Familien und weiteren EU – Bürgern ist eine Grundvoraussetzung, um einerseits Ghettos und Ausgrenzung zu verhindern und andererseits Chancen zur Integration zu ermöglichen.

Anders als in der Schule oder am Arbeitsplatz sind die Wohnorte unbestreitbar der Platz, an dem Integration und das Voneinander Lernen stattfindet, 24 Stunden am Tag. Fragen der Bereitstellung von integrativem Wohnraum für Migranten – das heißt, ein bestimmten Prozentsatz von Wohnungen in Wohngebäuden und Wohnbaugebieten soll für Neuankömmlinge gebaut bzw. bereit gestellt werden – ist in den letzten Jahren in den beteiligten Ländern intensiv diskutiert worden. Viele außergewöhnliche Beispiele sind schon realisiert worden: Kommunale Treffpunkte ermöglichen es, dass Menschen sich treffen, austauschen und voneinander lernen können bzw. Kommunale Ver­treter kümmern sich darum, dass Probleme thematisiert und Lösungen gefunden werden. Erfolgreiche Beispiele für integrative Nachbarschaften berücksichtigen die Bedürfnisse und Interessen ihrer (zukünftigen) Bewohner und werden nach einem partizipativen Ansatz umgesetzt; die Betroffenen werden vom Beginn des Planungsprozesses an beteiligt. Der Begriff der integrativen Nachbarschaft, der interkulturellen Lernumgebung ist vielfältig und muss erforscht werden, um in der Lage zu sein, die Entwicklung nachhaltiger Lernmöglichkeiten beschreiben zu können.

Die geographische Reichweite (Schweden, Deutschland, Österreich, Italien als Partner und Schweiz als assoziierter Partner) der beteiligten Partne ist für eine erfolgreiche Projektdurchführung unerlässlich und kann unter dem gewählten Kontext als besonders relevant angesehen werden (Flüchtling und Asylsituation in Europa, Wohnsituation von Flüchtlingen und Asylsuchenden). Die Ergebnisse können sehr wahrscheinlich als Modell für andere europäische Länder dienen, die mit der Frage einer erfolgreichen Schaffung von integrativen Nachbarschaften konfrontiert sind.

Meeting in Berlin

Bilder vom Besuch bei refugio

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