Das Projekt Through The Memories (TTM)

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Hier geht es zur Webseite:  http://www.ttmeurope.org/

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Vier Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung wurden im Rahmen des Projekts durchgeführt: 


1. Veranstaltung - Pieve 2014-

Beteiligung: Die Veranstaltung erreichte 80 Bürgerinnen und Bürger, 5 aus Berlin (Deutschland), 5 aus Lissabon (Portugal), 70 aus Pieve Santo Stefano und aus dem Wir[kungsbereich des ADN (Italien)


Ort / Datum: Die Veranstaltung fand in Pieve Santo Stefano (Italien)
vom 19. September 2014 bis 21. September 2014 statt


Kurze Beschreibung: Diese erste Veranstaltung diente vor allem dazu, die Koordinatoren und jeweiligen Projektverantwortlichen auf gemeinsame Arbeitsweisen und -schwerpunkte zu verpflichten. In den öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen der Verleihung des jährli­chen Pieve – Preises sind insgesamt 13 Referenten an drei Tagen vor insgesamt über 1200 Teilnehmern aufgetreten. Die Aktivitäten haben zur Verstärkung der Einrichtungen beigetragen, die Erinnerungen sammeln, aufbewahren und veröffentlichen. Während des Treffens sind die Texte aus den Tagebüchern, Briefsammlungen und anderen Texten aus der Sammlung über den ersten Weltkrieg des Archivs in Pieve bestimmt worden, die dann im Projekt mit den beteiligten jungen Menschen bearbeitet wurden. Entsprechend dem Pro­jetplan wurden Texte von damaligen jungen Menschen ausgesucht, in die sich am besten die jungen Menschen von heute wiederfinden können. Die Projektteilnehmer haben die Texte über den ersten Weltkrieg aus dem Archiv, das Buch “Avanti sempre" und der Web­seite “Grande guerra, i diari raccontano” kennengelernt und sich damit auseinander gesetzt und thematisch vertieft. Buch, Webseite und das Theaterstück “Milite ignoto" stellen drei Beispiele einer neuen Kultur dar, wie scheinbar entfernte historische Ereignisse durch un­terschiedliche Sprach- und Darstellungsweisen der heutigen Zeit vermittelt werden können.

2. Veranstaltung - Berlin 2015 -

Beteiligung: Die Veranstaltung involvierte 79 Bürgerinnen und Bürger, 9 aus Pieve Santo Stefano und aus dem Wirkungsbereich des ADN (Italien) 10 aus Lissabon (Portugal) 60 aus Berlin (Deutschland).


Ort / Datum: Die Veranstaltung fand in Berlin (Deutschland),
von 05. März 2015 bis 8. März 2015 statt.

Kurze Beschreibung: Hauptort der Begegnung war die M3, ein Jugendfreizeit- und Nach­barschaftszentrum im Bezirk Marzahn in Berlin (an der Peripherie von ehemals Ost-Berlin). Die Veranstaltung in Berlin war kein rein akademisches Treffen sondern eine echte Begeg­nung von jungen und älteren BürgerInnen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, die die Projektziele teilten. Höhepunkte waren: die Präsentation des Filmes mit den im Rah­men des Projekts entstandene Interviews über die Zeit des Bestehens der Mauer (mit den anschließenden Diskussionen zwischen Menschen unterschiedlichen Alters) und die Auf­führung des Theaterstucks „Mauerstückchen“ des Theaters der Erfahrungen (mit dem sich anschließenden Workshop in drei Arbeitsgruppen). Durch die Veranstaltung konnten Kenntnisse und persönliche Erfahrungen über Mauerbau und Mauerfall ausgetauscht und vertieft werden. Wichtige Momente des Austausches und der Interaktion waren auch der gemeinsame Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer. Die Identifikation der heutigen Ju­gend mit den Menschen, die damals jung waren, stand in Zentrum der Aktivitäten.

3. Veranstaltung - Lissabon 2015 -

Beteiligung: Die Veranstaltung erreichte 107 Bürgerinnen und Bürger, 15 aus Pieve Santo Stefano und dem Wirkungsbereich des ADN (Italien), 80 aus Lissabon (Portugal) 12 aus Berlin (Deutschland).

Ort / Datum: Die Veranstaltung fand in Lissabon (Portugal)
vom 26. Juni 2015 bis 28. Juni 2015 statt.

Kurze Beschreibung: um eine bessere Zugänglichkeit der Veranstaltungen zu ermögli­chen, hat der AADD alle Veranstaltungen in benachbarten Stadträumen bzw. in einem Stadtbereich (Mouraria, Largo lntendente und Anjos) organisiert, wo Menschen aus ver­schiedenen Kulturen und Ethnien zusammenleben. Die Veranstaltungen (wie in Berlin) fan­den bei sozialen und soziokulturellen lokalen Einrichtungen statt. Diese dezentrale Netz­werkarbeit hat eine bessere Verbreitung der Angebote aus dem Projekt TTM er­möglicht. In Lissabon spürten die Teilnehmer aus den drei Ländern, dass die Ziele des Projekts erreicht und übertroffen wurden. Kenntnisse und Erlebnisse über den ersten Weltkrieg, die Berliner Mauer und die Nelkenrevolution wurden ausgetauscht. Lissabon 2015 hat auch erlaubt, die persönlichen Kenntnisse und die Kontakte untereinander zu verbessern. AADD, eine junge 2013 gegründete Einrichtung, hat TTM als eine Gelegenheit genutzt, einige Beispiele von auch internationalen good practices im Rahmen der Arbeit mit Autobiographien vorzustel­len: die Vorstellung des Buchs “Avanti Sempre” und die mehrsprachige Aufführung von"MiIite lgnoto”, einem Theaterstück von Mario Perrotta,waren gute Beispiele für eine auch didaktisch gelungene Vermittlung von Erinnerungen.

4.
Veranstaltung - Pieve 2015 -

Beteiligung:
Am diesem Treffen nahmen insgesamt 112 Bürgerinnen und Bürger teil, 90 aus Pieve Santo Stefano und aus dem Wirkungsbereich des ADN (Italien), 12 aus Lissa­bon (Portugal) und 10 aus Berlin (Deutschland).

Ort / Datum: Die Veranstaltung fand in Pieve Santo Stefano (Italien)
von 17. September 2015 bis zum 21. September 2015 statt.

Kurze Beschreibung: Auch Pieve 2015 fand zeitgleich mit der öffentlichen Vergabe des jährlichen Preises Pieve Saverio Tutino statt und war der Abschluss des Projektes TTM. Mit der Beteiligung von Forschern, Journalisten, Schriftstellern und Künstlern wurden die
Themen der Sammlung, Bewahrung und Verbreitung der (auto)biographischen Erinnerun­gen vertieft und diskutiert. Die Ergebnisse des Projekts und der Arbeit der jungen Men­schen aus Italien, Portugal und Deutschland wurden vorgestellt. Das hat dazu beigetragen, die Aufmerksamkeit aller Beteiligten auf die Nutzung der Erinnerungen durch junge Men­schen zu fokussieren. Die von hergestellten Produkte unterscheiden sich durch die Vielfalt der Ausdrucksmittel. Was die Reproduzierbarkeit der Produkte betrifft, war die Arbeit der Italiener sehr interessant: die Erinnerungen von Menschen, die vor 100 Jahren jung waren, wurden durch junge Leute von heute mittels einer Zusammenstellung von Gemälden und dazu komponierten Liedern weiter gegeben und wurden so für ein heutiges Publikum at­traktiv. Die Projektteilnehmer haben an 4 Workshops teilgenommen, unter dem Titel “Dar­steller der Erinnerungen - Ideen, Ziele, Herausforderungen, berufliche Wege von vier Prot­agonisten der Erinnerungsarbeit“. Den jungen Teilnehmern von TTM wurde eine Begeg­nung mit Fachleute (Journalisten, Regisseuren, Wissenschaftlern und Künstlern) ermög­licht, die seit Jahren mit autobiographische Erinnerungen arbeiten. TTM -Teilnehmer haben ihr Projekt im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und propagiert.Dies hat auch zu einem weiteren Zusammenhalt der projektteilnehmer beigetragen und damit auch eine gute Grundlage für weitere, zukünftige Aktivitäten gelegt.

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